- Berufs- & Bildungswahl
Freizeitgestaltung und freiwilliges Engagement
Freizeit ist mehr als „Nichtstun“.
Wer Ferien und Freizeit klug nutzt, sammelt Erfahrungen, die dich beruflich und persönlich nach vorne bringen – und mit denen du in jeder Bewerbung punktest.
Fünf Ideen, wie du Ferien sinnvoll nutzt
- Ein Praktikum oder eine Schnupperlehre – Berufe testen, ohne dich zu binden.
- Ehrenamtliche Arbeit beim Roten Kreuz, der Caritas, der Volkshilfe oder im Tierheim.
- Sprachferien oder Sprachen-Apps – Englisch, Spanisch, Italienisch in 4 Wochen merklich verbessern.
- Kreatives Projekt: ein Video, ein Blog, ein Instagram-Account, ein eigenes kleines Business.
- Sport- und Outdoor-Camps – Bewegung, neue Leute, neue Skills.
Warum freiwilliges Engagement etwas bringt
Wer ein paar Stunden pro Woche im Sportverein, in der Feuerwehr, beim Roten Kreuz oder in einer Jugendgruppe mitarbeitet, lernt Dinge, die in keiner Schule unterrichtet werden: Verantwortung, Teamarbeit, Organisation, Umgang mit anderen Menschen, Belastbarkeit.
Im Lebenslauf macht freiwilliges Engagement viel her – Personaler:innen lesen das überdurchschnittlich gerne. Vor allem aber: Es macht dich selbstbewusster und schenkt dir Beziehungen, die oft ein Leben halten.
Hobbys, die mehr sind als nur Hobby
Programmieren, Fotografie, Musikinstrument, Sport, Ehrenamt – Hobbys schärfen oft Talente, die später beruflich nutzbar werden. Wer sich neben der Schule in einem Bereich vertieft, hat oft schon mehr Praxis als Studierende oder Lehrlinge in der gleichen Richtung.
Den Bildschirm bewusst weglegen
Stundenlang Social Media kann sich gut anfühlen – tut es selten. Wer bewusst Bildschirmzeit einplant (z. B. 1 Stunde nach dem Lernen) und dann das Handy weglegt, hat mehr Energie für die Dinge, die wirklich weiterbringen.
Lesen, draußen sein, Sport machen, Freund:innen treffen, kochen – das alles ist nicht „spießig“, sondern macht dich nachweislich glücklicher und ausgeglichener als Endless Scrolling.
Tipp: Wenn ein Hobby in eine Berufsrichtung weist, fang an, das systematisch zu dokumentieren – Portfolio, Sammlung, kleine Projekte. Beim Bewerbungsgespräch ist das ein echter Trumpf.